Mechanismen beim Abnehmen
Fett gelangt nur durch das Hormon Insulin zu und in die Fett-Zellen:
Insulin aber wird durch Kohlenhydrate (Brot, Backwaren, Zucker) und auch allgemein durch Süßstoffe hervorgelockt. Alles Süße, Saccharin… lässt den Insulinspiegel im Blut steigen.
Ohne Insulin wird unser Fett verbrannt, verstoffwechselt oder einfach Ausgeschieden … Deshalb funktionieren Low-Carb-Diäten gut zum Abnehmen (Lutz; Atkins; Kwasniewski).
Es ist wichtig, in der gleichen Mahlzeit nie SÜSS mit FETT zu verzehren!
Der Insulinspiegel muss also niedrig gehalten werden, damit Fett nicht zu Fettzellen transportiert wird. Entweder KH oder Fett muss bei einer Mahlzeit deutlich überwiegen.
Kohlenhydrate machen hungrig, dadurch wird öfter gegessen und mehr aufgenommen als nötig!
Für das Sättigungsgefühl ist vor allem Eiweiß zuständig. Atkins-Leute essen bei ihrer Fett- und an Kalorien reichen Nahrung bis zur Sättigung, ohne die Kalorien zu zählen, und essen doch im Gesamten weniger Kalorien, als Weight-Watchers und andere Diäten-Anhänger mit ihrem aufwändigen Zählen der Kalorien. Diesen Punkt der Eiweiß-Sättigung macht sich die "Rosedale Diet" zu Nutze!
Dein Körper ist ein Verbrennungsofen
Je mehr Muskelmasse, desto mehr kann er mit Sauerstoff und Bewegung verbrennen, verstoffwechseln, verbrauchen.
Wer täglich sehr wenig isst, der drosselt die Verbrennung – bei weniger Verbrennung wird weniger verbraucht und mehr als Speck angelegt!
So kommt es, dass jemand zum Urlaub ans Mittelmeer fährt, dreimal ordentlich mediterran isst und abnimmt – obwohl er vorher, trotz nur zwei Mahlzeiten am Tag, ständig zugenommen hat!
Iss regelmäßig und mäßig, also mindestens drei Mal am Tag.
Eine größere Essenspause (Abendessen auslassen) suggeriert dem Körper: Achtung, es kommt Not und Hunger, und er legt Notvorräte und Fettdepots an!
Das mit dem Jo-Jo gilt eigentlich nur für die Kohlenhydratesser; diese bekommen spätestens 3 Stunden nach der Mahlzeit wieder Hunger (weil ihr Blutzuckerspiegel zu schnell fällt).
Wer umsteigt auf eine kohlenhydratarme Ketarier- oder Low-Carb-Diät, der bekommt einen ausgeglichenen Insulinspiegel und Blutzucker, ohne "Fress-Attacken": Eiweiß-und-Fettreiche Diäten machen 6 Std. satt.
Trenne beim Essen
Kohlenhydrate, Zucker, Glykose (KH) von Fett (Lipide): Der Rat, Kartoffeln mit Butter zu essen, um den Glykämischen Index (GLYX) zu senken, ist nicht gut. Denn, das durch die Kartoffel hervorgelockte Insulin trägt das Fett direkt in deine Fett-Depots:
Man nehme also: die eine Mahlzeit mit vorwiegend Kohlenhydraten (mit etwas Eiweiß, Gemüse) und zu diesen KH fast KEINE Fette!
Die andere Mahlzeit mit fetthaltigen Nahrungsmitteln (darunter fallen: Öle, Fette, Fleisch, Fisch, Eidotter... stärkearmes Gemüse) bereite man ohne KH, vor allem ohne Stärke aus dem Ackerbau!
Bei jedem Wechsel von Süß auf Fett oder umgekehrt darf drei Stunden lang nichts gegessen werden. Die Verdauung braucht für die Umstellung von Süßem (Insulin) auf Fettverdauung diese Essenspause. Wichtig ist eine Tabelle, die den Anteil der KH (Glukose) in Nahrungsmitteln angibt, damit man weiß, was unter Süß fällt: z. B. Brot, Nudeln, Karotten, Obst, usw.
Auch komplexe Kohlenhydrate (Vollkorn) locken zu viel und zu schnell Insulin; sie gehen fast genauso schnell ins Blut.
Beachte Dr. Wolfgang Lutz, Dr. Bernstein, Dr. Jan Kwasniewski:
Schau nicht auf GLYX, sondern auf die Gesamtmenge der KH. Der Körper bekommt schnell Normalgewicht und eine bessere Gesundheit bei dieser Art von "Trennkost" obwohl man nach Appetit isst!
Eine übergewichtige Frau heilte von Gastritis und kam in vier Monaten auf Normalgewicht, indem sie ohne zu Fasten 22kg abnahm - nur durch Trennung: Süß getrennt von Fett. (Schlimm ist die Wirkung von Torten, Kuchen mit Schlagsahne… Schokoladen usw.)
Umwandlung der Energieformen und Energienutzung.
Energie kann weder erzeugt noch vernichtet, sondern nur in verschiedene Energieformen umgewandelt werden. In einem geschlossenen System gilt daher der Energieerhaltungssatz.
Abnehmen heißt: reduziere die Kalorienaufnahme – aber nicht durch genaues Zählen, sondern durch andere Tricks beim Essen.
Mager bleiben auch Leute, deren Darm nicht viel resorbiert, sondern vieles einfach wieder ausscheidet.
Die anderen müssen sich mehr Bewegen, also mehr Verbrennen und Verbrauchen, oder weniger an Kalorien futtern!
Es heißt also nicht, iss weniger Fett (das ist ungesund), sondern iss weniger Kalorien, das heißt für fast alle Menschen: Iss weniger Kohlenhydrate (Getreide, Stärke, Zucker).
Fazit: Wir können von der Hälfte unseres Essens leben, von der anderen Hälfte leben die Ärzte.
Anmerkung
Das regelmäßige Essen der Vielkohlenhydratesser ist eigentlich falsch. Seit der Neolithischen Revolution sind die zu vielen Kohlenhydrate unser Problem.
Das regelmäßige Essen wurde uns anerzogen.
Afrikaner sagen: Die Europäer essen, wenn es "Zeit ist" – wir Afrikaner essen, "wenn wir Hunger haben".
Der typische Kohlenhydratesser hat immer nach drei Stunden wieder Hunger, weil sein absinkender Blutzuckerspiegel nach Glukose schreit.
Der Fett-Eiweiß-Esser kann warten. Der Fett-Eiweiß-Esser hat immer nur einen moderaten Hunger.
Die regelmäßigen Mahlzeiten wurden eingeführt, als der Mensch vom Jäger und Nomaden zum sesshaften Ackerbauer mutierte.
Dann wurden ja auch die Kohlenhydrate eingeführt, in Form von Körner-Mahlzeiten (und ein Rattenschwanz von so genannten Zivilisations-Krankheiten folgte dem Ackerbau auf dem Fuß).
KOHLENHYDRATE (Brot bis Zucker) kann man nicht einfach mit dem Stuhl ausscheiden (außer man hat eine Malabsorbtion und die Darmzotten nehmen sie erst gar nicht auf).
Was in den Körper hinein kommt, muss verbrannt werden (Gehirn, Bewegung, Stoffwechsel) oder wird als FETT gespeichert, oder schlimmstenfalls: die KH werden in der Zelle vergärt zu linksdrehender Milchsäure:
Jedes Kohlenhydrat ruft Insulin >>> und dieses transportiert Fett!