Erkennen Sie Ihren eigenen Körpertyp

Um zu einer realistischen Selbsteinschätzung der eigenen Möglichkeiten zu kommen, ist es wichtig, den eigenen Körpertyp zu erkennen. Ein Blick in die Bodybuilding-Studios zeigt dicke und dünne, große und kleine Menschen. Erkennen Sie Ihren eigenen Körpertyp

Die Natur hat die Menschen eben doch nicht alle genau gleich geschaffen, denn nur jeder vierte kann auch die entsprechende psychologische Struktur aufweisen, die es ihnen ermöglicht, ihre Möglichkeiten voll auszuschöpfen. Und nur einer von denen wird es schaffen, da er die größte Disziplin bzw. das größte Verlangen nach Erfolg verspürt.

Wenn es um Dinge wie Muskelaufbau oder Fettabbau geht, gibt es einige Unterschiede. Es spricht nicht jeder in gleichem Maß auf schweres Training mit niedrigen Wiederholungszahlen oder leichteres Training mit höheren Wiederholungszahlen an.

Ebenso gibt es im Bereich der Ernährung nur allgemeingültige Richtlinien. Auch in diesem wesentlichen Aspekt zur Figurformung gibt es feine, aber wesentliche Unterschiede in der individuellen Reaktion auf zum Beispiel das mengenmäßige Verhältnis der Zufuhr von Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett und deren Verwertung im Körper.

Nach William H. Sheldon unterteilt man den Menschen in drei Körperbautypen - ektomorph, mesomorph und endomorph, die sogenannten Somatotypen. Kein Mensch ist zu 100 % einem dieser Typen zuzuordnen. Vielmehr ist es so, dass jeder Mensch verschiedene Merkmale der jeweiligen Typen in sich verbindet. Es kommt meistens zu einer Mischform von zwei der nachfolgend kurz beschriebenen Körpertypen.

Der ektomorphe Typ

Der Ektomorphe stellt den hageren, dünnen Typ dar, der wenig Körperfett und wenig Muskelmasse hat. Für ihn ist es schwer, Muskeln aufzubauen, und er kann aufgrund seines schnellen Stoffwechsels sehr viel essen, ohne fett zu werden. Er hat meist lange Arme und Beine, einen schmalen Brustkorb und lange, dünne Muskeln. Der dünne Ektomorphe kann durch ein auf seine Veranlagung zugeschnittenes Training und eine dementsprechende Ernährung Muskeln aufbauen und an Gewicht zunehmen. Zwar baut der Mesomorphe von Natur aus am leichtesten Muskeln auf, aber auch er muss sehr hart trainieren und sorgfältig auf seine Ernährung achten, will er das Beste aus seinen Möglichkeiten machen.

Der mesomorphe Typ

Der Mesomorphe hat von Natur aus die besten genetischen Voraussetzungen, Muskeln aufzubauen. Überspitzt formuliert, braucht er eine Hantel nur anzuschauen, und schon wachsen seine Muskeln. Sein Brustkorb ist groß und breit, und er zeigt eine ausgeprägte V-Form, das heißt ein gutes Verhältnis von Schulterbreite zum Taillenumfang.

Der endomorphe Typ

Der Endomorphe nimmt leicht zu, nur leider nicht immer an Muskelmasse. Er muss aufgrund seines langsamen Stoffwechsels aufpassen, dass er nicht fett wird. Seine Muskulatur ist eher weich, die Hüften sind breit, und oftmals hat er ein rundes Gesicht. Er tendiert zur Fettspeicherung, die seine Muskulatur überlagert. Der Fettabbau ist für den Endomorphen schwierig und erfordert von ihm besondere Disziplin in Sachen Training und Ernährung.

Der zu Fettansatz neigende Endomorphe kann durch richtiges Training und disziplinierte Ernährung sein Körperfett reduzieren und gut austrainiert sein.

Quelle: frauenportal.net